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Mit dem zweiten Prager Fenstersturz beginnt der Dreißigjährige Krieg.

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Die böhmischen Stände wählen Friedrich V. (Protestant) zum neuen König. Den spöttischen Beinamen "Winterkönig" bekommt er, weil er nur einen Winter im Amt geblieben ist.

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Nach dem Tod von Kaiser Matthias, wird Ferdinand II. im September zum Kaiser des HRR gewählt.

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Die Katholische Liga besiegt die Protestantische Unioin in der Schlacht am Weißen Berg vor den Toren Prags. Böhmen wird rekatholisiert.

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Spanische Truppen und die des Kaisers besetzen die Pfalz. Friedrich V. verliert die Kurwürde, die geht an Maximlian I. von Bayern.

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Der dänische König Christian IV. marschiert in Norddeutschland ein - unterstützt wird er von England und den Niederlanden

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Wallenstein besiegt das protestantische Heer in der Schlacht bei Dessau.

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Feldherr Tilly besiegt König Christian IV.

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Kaiser Ferdinand II. erlässt das Restitutionsedikt. Besitztümer, die von Protestanten säkularisiert worden waren, sollen an die katholische Kirche zurückgegeben werden.

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Dänemark steigt aus dem Krieg aus. Wallenstein ringt Dänemark ein Bündnis ab: Später wird es an der Seite der Katholiken gegen Frankreich kämpfen müssen.

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Das protestantische Schweden unter König Gustav II. Adolf tritt in den Krieg ein.

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Truppen des katholischen Feldherren Tilly zerstören die protestantische Stadt Magdeburg. Die Massaker sind so grausig, dass ab da das Adjektiv "magdeburgisieren" entsteht. Es steht für ein entzetzliches Ausmaß an Gewalt.

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Die Schweden besiegen Tillys Heer und räumen den Weg nach Süddeutschland frei.

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Wallenstein wird von den Schweden besiegt, aber im Kampf fällt König Gustav Adolf

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Wallenstein wird den Katholiken zu mächtig. Der Kaiser lässt ihn fallen. In Eger wird Wallenstein ermordet.

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Weder Protestanten noch Katholiken können die Oberhand gewinnen. Im Prager Frieden wird ein Kompromiss ausgehandelt. Der Kaiser muss das Restitutionsedikt größtenteils aussezten. Im HRR ist der Religionskrieg erstmal vorbei - im Ausland geht es aber weiter.





