Napoleon-Quickie

Geburtshaus Naopleon Ajaccio © Bildersammlung des Historischen Vereins von Oberbayern
Napoleone Buonaparte kommt am 15. August 1769 in Ajaccio, der Hauptstadt der Insel Korsika zur Welt.

Napoleon als junger Mann © Bayerische Staatsbibliothek
Mit nur 16 Jahren ist Naopleon bereits Leutnant der Artillerie.

Sturm der Bastille © Bayerische Staatsbibliothek
Mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 rollt die Französische Revolution los.

Maximilien de Robespierre © Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon schließt sich den Jakobinern und Maximilien de Robespierre an, die zu dem Zeitpunkt die herrschende Revolutionspartei sind.

Napoleon gibt Anweisungen in der Schlacht von Toulon © Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon führt als Kommandant der Artillerie Revolutionstruppen gegen die royale Armee in der Schlacht von Toulon. Am 19. Dezember 1793 kann er Toulon erobern.

Napoleon als junger Mann © Bayerische Staatsbibliothek
Mit nur 24 Jahren wird Napoleon zum Dank seines Erfolges bei Toulon zum Brigadegeneral ernannt und bekommt das Kommando über die Artillerie der Italienarmee.

Nuit du 9 au 10 thermidor - Verhaftung von Robespierre © Bayerische Staatsbibliothek
Mit der Hinrichtung von Maximilien de Robespierre am 27. Juli 1794 (10. Thermidor) endet die Schreckensherrschaft der Jakobiner. Eingeleitet wurde der Sturz mit seiner Verhaftung am 9. Thermidor. Ein Rückschlag für Naoleons Karriere- er verliert sein Kommando.
Thermidor ist der Ausdruck für den elten Monat des republikanischen Kalenders der Französischen Revolution

Paul de Barras © Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon knüpft Kontakte zu den neuen Machthabern, den Thermidorianern um einen gewissen Paul de Barras. Der hat keine militärischen Fähigkeiten, wird aber Oberbefehlshaber der Armee. Deswegen holt er sich Unterstützung von Napoleon, als ein Aufstand in Paris ausbricht. Napoleon lässt den am 5. Oktober 1795 zusammenschießen und wird zum Dank erst Generalmajor, dann Oberbefehlshaber des Inneren.

Joséphine de Beauharnais © Bayerische Staatsbibliothek
Am 9. März 1796 heiratet Naopleon die ihm gesellschaftlich höher gestellte Joséphine de Beauharnais. Damit steigt auch er in der Gesellschaft auf.

Ankunft bei der italienischen Armee © Bayerische Staatsbibliothek
Von wegen Flitterwochen - kurz nach der Hochzeit reist Napoleon nach Nizza. Dort übernimmt er den Oberbefehl über die Italienarmee. Die Truppe ist marode und demotiviert. Napoleon betreibt Propaganda und hebt die Moral mit systematischer Pressearbeit. Am 10. Mai 1796 besiegt sein Italienheer die Österreicher in der Schlacht bei Lodi.

Napoleon 1799 © Bayerische Staatsbibliothek
Am 9. November 1799 beendet Napoleon die Französische Revolution mit einem Staatstreich, dem sogenannten "Putsch des 18. Brumaire". Mit einer neuen Verfassung ernennt er sich zum Ersten Konsul und wird quasi Alleinherrscher Frankreichs.

Napoleon bei der Schlacht von Marengo © Bayerische Staatsbibliothek
Nach seiner Rückkehr aus Ägypten, nimmt Napoleon es erneut mit Österreich auf. In der Schlacht bei Marengo besetzt er große Teile Norditaliens. Mit dem Feldzug festigt er seine Macht als Erster Konsul. In Italien kommt es zu einer Neuordnung der politischen Verhältnisse.

© Bayerische Staatsbibiliothek
Napoleon führt am 21. März 1804 den Code civil oder Code Napoleon ein. Der regelt das französische Zivilgesetz und gilt als eine der einflussreichsten Gesetzessammlungen weltweit. Bis heute ist er Vorbild vieler, moderner Gesetzbücher.

Napoleon im kaiserlichen Gewand © Bayerische Staatsbibliothek
Am 2. Dezember 1804 krönt sich Napoleon selbst zum Kaiser.

© Bayerische Staatsbibliothek
Nahe der tschechischen Stadt Austerlitz trifft die Grande Armée unter Napoleon auf die Armeen von Russland und Österreich. Napoleon geht als Sieger aus der Schlacht hervor.

© Bayerische Staatsbibliothek
16 deutsche Staaten (später bis zu 39) sollen im Verbund ein Gegengewicht zu Preußen und Österreich bilden - so die Idee des "Rheinbundes". Gegründet wird der am 12. Juli 1806. Frankreich will so seine Vormachtsstellung sichern. Bayern kann sich in Folge des Bündnisses zum Königreich erheben. Das HRR zerfällt.

© Bayerische Staatsbibliothek
Zu Beginn kann Napoleon mit seiner Grande Armée noch Erfolge in Russland erzielen - dann kommt es zur logistischen Katastrophe: Kälte, Hunger und russische Angriffe, setzen den Franzosen schwer zu. Der Rückzug kommt zu spät - von 600.000 französischen Soldaten, überleben nur wenige Zehntausend.

Die Völkerschlacht von Leipzig markiert das Ende von Napoleons Eroberungskriegen. Sie tobt vom 16. bis zum 19. Oktober 1813. Mit Napoleons Niederlage fällt der Rheinbund auseinander.
Die Völkerschlacht dürfte mit über 600.000 Teilnehmern eine der größten, der Weltgeschichte gewesen sein.

© Historischer Verein von Oberbayern
Der Senat spricht am 2. April die Absetzung des Kaisers aus. Napoleon selbst dankt am 6. April 1814 zu Gunsten seines Sohnes ab. Er wird auf die Insel Elba verbannt.

© Bayerische Staatsbibliothek
Am 1. März 1815 kehrt Napoleon aus der Verbannung zurück und übernimmt erneut die Macht in Frankreich. Das Intermezzo endet mit der Napoleons Niederlage in der Schlacht von Waterloo am 22. Juni 1815.

© Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon Bonaparte stirbt am 5. Mai 1821 auf St. Helena.



