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Antike in Bayern

Alles Gold, was glänzt!

Die Römer haben viele Spuren in Bayern hinterlassen. Viele Städte haben ihren Ursprung in der Römerzeit, ebenso der Donaulimes oder Straßen.

Manch andere Dinge, mussten im Lauf der Zeit erst wiederentdeckt werden. So auch ein Münzschatz, der Zeit der Kaiser Nero (54-68), Marc Aurel (161-180 und Lucius Verus (161-169) zugeordnet wird.

Entdeckt wurde der Schatz 1978 beim Neubau des Gymnasiums St. Stephan in Augsburg. Ein Teil gehört heute der Archäologischen Staatssammlung München, der andere dem Römischen Museum in Augsburg. 

Goldmünzen

© Archäologische Staatssammlung


Achsnagel mit Eulenkopf

Achsnagel mit Eulenkopf © Archäologische Staatssammlung

Quickie


15. v Chr. Römerzeit

© Bayerische Staatsbibliothek

Um 15. v Chr. ziehen römische Legionen über den Brenner und über den Reschenpass und besiedlen Gebiete nördlich der Alpen. Später gehören die zu den Provinzen Raetien und Noricum.

15 v. Chr. Via Claudia Augusta

Im Auftrag von Kaiser Augustus wird die Via Claudia Augusta ausgebaut. Sie ist die wichtigste Verbindung zwischen Adria, Poebene und westlichem Voralpenraum und wird im Lauf der Zeit erweitert. Heute ist diese Strecke eine beliebte Rad-Route für Alpen-Überquerer.

15 v. Chr. Gründung Augsburg

© Bayerische Staatsbibliothek

Kaiser Augustus lässt die Kolonie Augsburg als "Augustus Vindellicorum" gründen.

ca. 100- 260 n. Chr. Donaulimes

Entlang Main und Donau wird der Raetische Limes als Grenze des Römischen Reiches errichtet, um den Einfall von Germanen zu verhindern.

ca. 260 n. Chr. Germaneneinfälle

Die Allemannen überschreiten den Limes. Ortschaften werden zerstört, oder aufgegeben.