Zum Hauptinhalt springen
Kreuzritter © Adobe Stock
Kreuzritter © Adobe Stock

Die Kreuzzüge

Die Kreuzzüge Bei den Kreuzzügen (ca. 1095-1270) handelt es ich um Kriege im Mittelalter, die das Ziel hatten, das Heilige Land im Nahen Osten zu erobern.

Als Papst Urban II. im November 1095 zu den Kreuzzügen aufruft, ist das Gebiet in der Hand der Seldschuken. Im Mittelalter ist Jerusalem eine der wichtigsten Wallfahrtsstätten für Pilger. Doch im 11. Jahrhundert sind die Seldschuken, ein türkischer Volksstamm, auf Expansionskurs und bringen das christliche Reich Byzanz in Bedrängnis. 1070 erobern die Seldschuken Jerusalem.

Byzanz bittet Papst Urban II. um Hilfe, der 1095 beim Konzil von Clermont zum ersten Kreuzzug aufruft. Tatsächlich spielt die Religion nicht die einzige Rolle. Teilnehmer des Kreuzzuges erhoffen sich auch wirtschaftliche Vorteile und die Eroberung neuer Gebiete.

Drei Kreuzzüge sind besonders hervorzuheben:

  • Erster Kreuzzug (1095-1099): Das Kreuzfahrerheer kann Jerusalem erobern und gründet im Nahen Osten christliche Kreuzfahrerstaaten.
  • Dritter Kreuzzug (1189-1192): An diesem Kreuzzug nehmen Richard Löwenherz und Kaiser Friedrich Barbarossa teil. Löwenherz kann die Stadt Akkon sichern, doch Jerusalem bleibt in muslimischer Hand.
  • Vierter Kreuzzug (1202-1204): Dieses Unternehmen wurde hauptsächlich von französischen Rittern und venezianischen Seeleuten und Soldaten durchgeführt. Eigentlich sollte Ägypten erobert werden, stattdessen fokussierten sich die Kreuzfahrer auf das christlich-orthodoxe Konstantinopel (heute Istanbul) unter byzantinischer Herrschaft, obwohl der Papst das eigentlich verboten hatte. Die Kreuzzüge enden im Jahr 1291. Die Mamluken erobern die Gebiete, die bis dahin in der Hand europäischer Kreuzfahrer waren.

Mehr Wissen: 

Kreuzritter © Adobe Stock