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Rheinbund

Rheinbund Unterzeichnung © Bayerische Staatsbibliothek
Rheinbund Unterzeichnung © Bayerische Staatsbibliothek

Der Rheinbund ist nicht nur ein wichtiges Bündnis in Napoleons Machtpolitik. Mit ihm wird auch das Ende des Heilgen Römischen Reiches Deutscher Nation besiegelt.

Napoleon hatte in den Koaltionskriegen bereits einige Siege errungen und Gebiete erobert. Im Juli 1806 wird mit dem Rheinbund ein Staatenbündnis deutscher Fürsten geschaffen, welches Napoleons Machtpolitik weiter dienlich sein soll. Nicht ohne Druck auszuüben, „bietet“ er sich zunächst 16 deutschen Fürstentümern als Schutzherr an.

Die unterzeichnen die Rheinbundakte und sagen sich damit gleichzeitig vom HRR los. Das verliert damit ein Drittel seines Gebietes, unter anderem Bayern, Württemberg und Baden. Der Rheinbund ist in erster Linie ein Militärbündnis, und für seine Mitglieder gilt jetzt der Code Civil. In weiterer Folge, kommen noch 24 Mitglieder dazu.

Franz II., amtierender Kaiser des HRR, sieht sich nach einem Ultimatum Napoleons gezwungen, die römisch-deutsche Kaiserwürde niederzulegen und die Auflösung des HRR zu verkünden. Der Rheinbund hat bis zur Völkerschlacht von Leipzig 1813 Bestand.

 

 

Völkerschlacht bei Leipzig © Bayerische Staatsbibliothek