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Feldherr wird Kaiser

Napoleon beim Lesen eines Dokuments © Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon beim Lesen eines Dokuments © Bayerische Staatsbibliothek

Kaum jemand hat so von der Französischen Revolution profitiert, wie Napoleon Bonaparte. Er kämpft auf Seiten der Revolutionäre und macht Karriere. Sein militärisches Geschick lässt ihn schnell aufsteigen.

Sein militärisches Geschick lässt ihn schnell aufsteigen. Er führt erfolgreiche Feldzüge an, wie z.B. 1796 den, nach Italien. Nach und nach wächst sein Ruhm in der französischen Bevölkerung.

Bereits 1792 beginnen die Koalitionskriege zwischen Frankreich und den europäischen Großmächten. Auch hier tut sich Napoleon als erfolgreicher Feldherr hervor. 1799 nutzt Napoleon die Gunst der Stunde für einen Staatsstreich. Das bislang in Frankreich Ton-angebende und kritisierte Direktorium schafft er ab. Mit einer neuen Verfassung wird er am 24. Dezember 1799 zum Ersten Konsul gewählt.

Napoleon kommt zu Gute, dass viele Müde sind, von den Wirren der Revolution. Er verspricht, für Stabilität und Ruhe zu sorgen. Einige Reformen bringt er auf den Weg. Mit am wichtigsten wohl der 1804 erlassene „Code Zivil“ - ein bürgerliches Gesetzbuch, welches Vorlage für viele Gesetzbücher werden sollte.

Er versöhnt sich mit der Kirche und im Beisein des Papstes krönt er sich am 2. November 1804 selbst zum Kaiser. Die Selbstkrönung deshalb, da Napoleon sich als Volkssouverän versteht und nicht als einer, der von Gott eingesetzt wird.

Napoleon © Bayerische Staatsbibliothek