
RAF Erste Generation Die erste RAF-Generation formiert sich rund um Andreas Baader und Ulrike Meinhof. Die reisen mit anderen Mitgliedern der Gruppe im August 1970 nach Jordanien, um in einem Camp der palästinensischen Terrororganisation El Fatha in terroristischer Kriegsführung geschult zu werden.
Zurück in Deutschland, fällt die Gruppe im September 1970 erstmal durch Banküberfälle und Diebstähle auf. So soll das Leben im Untergrund finanziert werden. Die Überfälle liefern den Anlass für die folgenden Auseinandersetzungen, zwischen Terroristen und Polizei. Schon im Oktober 1970 werden erste Mitglieder verhaftet.
Die Baader-Meinhof-Gruppe kündigt bald an, Waffengewalt im Falle einer Verhaftung anzuwenden. Diese Ankündigung führt ab 1971 zu Opfern auf beiden Seiten. Ab 1972 beginnt die RAF Bombenanschläge zu verüben. Ziele sind unter anderem U.S. Hauptquartiere, Polizeistationen und das Verlagsgebäude der Axel-Springer-AG in Hamburg. Es gibt Tote und Verletzte zu beklagen.
Das Bundeskriminalamt fahndet unter Hochdruck nach den Tätern und kann im Juni die Köpfe der ersten RAF-Generation verhaftet. Während die erste Generation der RAF-Mitglieder im Gefängnis sitzt, bildet sich bereits eine neue RAF-Generation, die eine Freilassung der Inhaftierten verlangt und dafür noch brutaler vorgeht.
Im Mai 1975 beginnt dann der Prozess gegen Baader, Meinhof, Ensslin und Co.. Ein Urteil wird erst am 28. April 1977 verkündet. Ulrike Meinhof ist da schon nicht mehr am Leben. Sie hatte sich 1976 in ihrer Zelle erhängt. Die übrigen Terroristen bekommen lebenslange Haftstrafen.
Im Oktober 1977 kommt es zur Entführung der Passagiermaschine „Landshut“ durch die zweite RAF-Generation. Die wird auf dem Flughafen im somalischen Mogadischu gestellt und gestürmt.
Wenige Stunden nach der Befreiungskation, werden die inhaftierten Terroristen der Ersten Generation tot in ihren Zellen gefunden. Sie haben Suizid begangen, nachdem sie von der Stürmung der "Landshut" erfahren haben.
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