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Aufstieg des Inselkindes

Napoleon als junger Mann © Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon als junger Mann © Bayerische Staatsbibliothek

Napoleon Bonaparte, heißt eigentlich gar nicht so, also nicht so ganz. Zur Welt kommt er am 15. August 1769 in Ajaccio auf Korsika unter dem Familiennamen „BUonaparte“. Die Wurzeln der Familie liegen in der Toskana.

Sein Vater Carlo arbeitet auf Korsika für den Revolutionär und Widerstandskämpfer Pascal Paoli. Der kämpft für Korsikas Unabhängigkeit. Korsika war 1768 von Genua an Frankreich verkauft worden. Schon als Kind kommt Napoleon mit revolutionärem Gedankengut in Berührung. Für ihn ist eine Militärlaufbahn vorgesehen. Dafür wird er aufs französische Festland geschickt, vor allem, um die Sprache zu lernen. Er gilt als Außenseiter, aber er hat Talent fürs Militär und besteht alle Prüfungen.

Mit 16 Jahren schon, wird er Offizier. Als 1789 die Revolution ausbricht, sieht er darin auch eine Chance für die Unabhängigkeit seiner korsische Heimat. Pascal Paoli misstraut Napoleon, nicht ganz zu Unrecht. 1791 ist Napoleon wieder in Korsika und wird, dank einer Wahlmanipulation zum Führer der Nationalgarde. In Korsika, kann er seine Macht aber nicht ausbauen und kehrt zurück nach Frankreich. Dort werden seien Fähigkeiten von den Revolutionären gebraucht.

Es ist die Zeit von Maximilien de Robespierre und den Jakobinern. Napoleon gelingt es, trotz der instabilen Machtverhältnisse in Frankreich, sich durch sein militärisches Geschick zu behaupten und auf sich aufmerksam zu machen. In Paris dominiert inzwischen ein gewisser Paul de Barras das Geschehen der, obwohl er keine militärischen Fähigkeiten hat, Oberbefehlshaber der Armee und des Inneren ist. Barras holt sich Napoleon als Unterstützung und der wird in Folge selbst Oberbefehlshaber des Inneren.

Es folgt der erfolgreiche Italienfeldzug 1796 -1797, auch Erster Koalitionskrieg genannt, gegen Österreich und seine Verbündeten. Nicht alles gelingt Napoleon. Der Ägyptenfeldzug im Jahr 1798 ist nicht erfolgreich. Aber in dieser Phase kann Napoleon den Grundstein für seine spätere Ernennung zum Konsul legen.

Napoleon © Bayerische Staatsbibliothek