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Dritte Generation RAF

NATO © Adobe Stock
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Im dritten Anlauf, ändert die RAF ihre Zielsetzung, die sie im Mai 1982 in einer Schrift publik macht. Das Ziel ist jetzt eine Internationalisierung des Terrorismus. Die Motive der Anfangszeit der RAF, sind Geschichte.

Verbündete sucht sich die RAF in westeuropäischen, linksextremistischen Terrorgruppen, unter anderem aus Frankreich, Belgien und Italien. Ins Visier der dritten Generation geraten immer wieder Spitzenkräfte aus Wirtschaft-, und Rüstungsindustrie, oder Personen aus Militärkreisen wie z.B. der NATO.

Die dritte Generation der RAF agiert professioneller und lange Zeit, bleiben die Mitglieder anonym. Die Polizei tappt lange im Dunkeln, teilweise bis heute noch.

Doch die Weltpolilitk bringt das RAF-Gefüge ins Wanken. Mit dem Zerfall der Sowjetunion und der DDR fehlt den Terroristen eine weltanschauliche Basis. Da einige RAF-Terroristen in der DDR bei der Stasi ausgebildet worden waren und dort auch Schutz fanden, fällt eine Möglichkeit unter zu tauchen weg. 

Dann, 1992, versucht der damalige Bundesjustizminister (BRD) Klaus Kinkel eine Initiative, die Lage zu entspanne. Er bietet ausstiegswilligen RAF-Mitgliedern mildernde Umstände an, wenn die im Gegenzug Informationen zur Bekämpfung der Terrororganisation liefern. Das Angebot spaltet die Gruppe. Nicht wenige sind der Sache müde, außerdem verlieren sie Rückhalt in der autonomen Szene.

Zwei Namen von mutmaßlichen Anführern kann die Polizei in Erfahrung bringen: Holger Grams und Brigitte Hogefeld. Bei dem Versuch einer Festnahme 1993 durch die GSG9, nimmt Grams sich das Leben, Hogefeld wird gefasst. Einen Anschlag verübt die RAF 1993 noch, dann wird es ruhig um die Dritte Generation.

1998 gibt die RAF ihre Auflösung durch ein Schreiben an die Presse bekannt.

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