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Anna von Brandenburg

© Andreas Praefcke, CC BY 4.0, via Wikimedia
© Andreas Praefcke, CC BY 4.0, via Wikimedia

Ein langes Leben war Anna von Brandenburg (1487 – 1514) nicht vergönnt. Die Komplikationen bei einer Geburt überlebt sie nicht. Trotzdem spielt Anna eine wichtige Rolle, denn Annas Sohn wird einmal ein König.

Anna, Tochter des Kurfürsten von Brandenburg Johann Cicero und der Margarethe von Sachsen, wurde als eine der ersten Hohenzollerinnen im Berliner Schloss geboren. Im Alter von 14 Jahren heiratete sie den jüngsten Sohn des Königs von Dänemark, Herzog Friedrich von Schleswig und Holstein.

Die Ehe war ein wohl durchdachtes Projekt: Die Verbindung zu einem Königshaus zu festigen war für die Kurfürsten von Brandenburg prestigeträchtig. Als Fürstin in Schleswig hatte Anna feste Erwartungen zu erfüllen. Neben der Vernetzung der Brandenburger mit dem mächtigen Dänemark gehörte es vor allem dazu, den Fortbestand der Familien zu sichern.

Die Geburt zweier Kinder in kurzem Abstand hinterließ Spuren: Nach jahrelanger Krankheit starb Anna nach einer Frühgeburt eines dritten Kindes mit nur 27 Jahren. Trotz ihres frühen Todes spielt sie eine wichtige Rolle für die skandinavische Geschichte: Ihr Sohn Christian wurde später König von Dänemark und Norwegen. Die Erinnerung an Anna bleibt auch durch ihre Stiftungen wie dem prächtigen Grab in der Klosterkirche Bordesholm wach.

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Klosterkirche Bordesholm © Adobe Stock

Credits Texte: Dr. Magdalena Bayreuther, Amanda Bischoff, Leonora Braun, Dr. Alfred Hagemann, Katja Gimpel, Dr. Tanja Kohwagner-Nikolai, Lisa-Marie Liebig-Micko, Dr. Uta Piereth, Miriam Rautenberg, Dr. Simona Schellenberger, Dörthe Schimke, Dr. Christa Syrer, Melina Wießler, Lisa Buschmann