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Verbannungen und Ende

Napoleon wird auf Elba gebracht © Bayerische Staatsbibliothek
Napoleon wird auf Elba gebracht © Bayerische Staatsbibliothek

Napoleon wurde im Lauf seines Lebens nicht einmal, sondern zweimal verbannt. Der Auslöser seiner ersten Verbannung, war die Völkerschlacht in Leipzig 1813.

Napoleon war von den europäischen Großmächten (Österreich, Russland, Großbritannien und Preußen) geschlagen worden. Im Frühling 1814, marschieren die sogar in Paris ein. Der einst mächtige französische Kaiser ist geschlagen. So kommt es am 11. April 1814 zum Vertrag von Fontainebleau. Darin wird festgehalten, dass Napoleon unmittelbar abdanken muss. Die Insel Elba wird ihm als souveränes Fürstentum auf Lebenszeit zugesprochen, inklusive einer Unterhaltszahlung.

Aufgeben ist für Napoleon aber keine Option. Während auf dem Wiener Kongress 1814/15 die Neuordnung Europas verhandelt wird, arbeitet Napoleon an seinem Comeback. Der aktuelle französische König Ludwig XVIII. hat keinen großen Rückhalt. Am 1. März 1815 startet Napoleon einen letzten Versuch, wieder an die Macht zu kommen. Zurück in Frankreich, beginnt seine „Herrschaft der 100-Tage“. Er tritt wieder als Kaiser auf, marschiert in Paris ein und stellt ein Heer auf. König Ludwig XVIII. muss fliehen.

Die europäischen Großmächte greifen wieder zu den Waffen. Der finale Showdown findet dann im Juni 1815 bei Waterloo statt. Auf Seiten der Großmächte, der britische General Arthur Wellesley Wellington und der Preuße Gebhard Leberecht von Blücher. Nach ersten Erfolgen Napoleons, besiegen die Großmächte ihn am 18. Juni 1815. Die 100-Tage Herrschaft ist vorbei, König Ludwig XVIII. kehrt zurück.

Napoleon wird erneut verbannt, diesmal auf die Insel St. Helena im Südatlantik. Dort stirbt er am 5. Mai 1821.

Rückkehr aus Elba © Bayerische Staatsbibliothek