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Frauen im Mittelalter

Verkehrte Geschichte

Lange Zeit sorgte ein männlich geprägtes Geschichtsbild dafür, dass Frauen im Spätmittelalter keine große Rolle gespielt hätten. 

Das ist falsch, zumindest im Bezug auf fürstliche Frauen. Vor allem die Hohenzollern Frauen waren in politische Entscheidungen involviert und hatten ein Netzwerk gespannt, das Fürstenhöfe in ganz Europa mit einander verband. 

Kupferstich einer Begegnung zwischen Adeligen und Händlern
© Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek Porträt- und Ansichtensammlung

Endzeitstimmung

Krieg, Tod und Verderben - der letzte Abschnitt des Mittelalters hat es ganz schön in sich.

Der schwarze Tod

Bild eines Pestarztes mit Schnabelmaske in einer mittelalterlichen Stadt

© Adobe Stock

Der Handel bringt nicht nur Waren nach Europa, sondern auch Tod und Verderben. Schiffe bringen Ratten mit, die die Pest übertragen. Zwischen 1346-1353 stirbt vermutlich ein Drittel der Menschen in Europa am "schwarzen Tod".


Hungersnot

Zeichnung von Bettlern und Hungernden Menschen

© Die Markgräflichen Sammlungen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Klimatische Veränderungen rufen zwischen 1315-1317 die "Große Hungersnot" hervor. Überschwemmungen und lange Winter sorgen für einen katastrophalen Versorgungsengpass. Millionen Menschen sterben in weiten Teilen Europas.


100-jähriger Krieg

Statue von Jeanne d'Arc, der Jungfrau von Orleans

© Adobe Stock

Zwischen 1337 und 1453 kommt es zwischen Frankreich und dem englischen Königreich zu kämpfen um Territorien in Frankreich. In diese Phase fällt auch das Leben von Johanna von Orleans. 

Geschichte in Bildern

Bamberger Apokalpyse © Staatsbibliothek Bamberg

Die "Bamberger Apokalypse" ist im Besitz der Staatsbibliothek Bamberg und ihre bedeutenste Handschrift. Entstanden ist sie vermutlich um 1010 auf der Bodenseeinsel Reichenau. Kaiser Heinrich II. und seine Frau Kunigunde haben die Handschrift um 1020 geschenkt bekommen. Die ganze Ausgabe digital findest Du in bavarikon.

Da gibt es auch ein Special über Heinrich II.