
Als Eduard III. 1330 die Regierungsgeschäfte aufnimmt, versucht er es gegenüber Frankreich mit Diplomatie.
1332 gibt es aber einen Dämpfer für die englisch-französischen Beziehungen. Der Grund ist Schottland. Edward Balliol, Nummer zwei der schottischen Thronfolge, greift König David II. an und schlägt ihn vernichtend. Frankreich hat eine Allianz mit Schottland, die Auld Alliance, ein militärisches Beistandsabkommen. David II. kann nach Frankreich ins Exil fliehen, Balliol krönt sich selber zum König und Eduard III. erkennt seine Regentschaft an. Eduard will seinen Einfluss in Schottland sichern und unterstützt Balliol.
Frankreich ist auf der Seite von David II. und startet ab 1337 Überfälle auf englische Schiffe und Küstenstädte. In England wächst die Angst vor einer Invasion, also lässt Eduard III. Aufrüsten und marschiert in Frankreich ein. Eduard III. kann erstmal einige Erfolge verbuchen und krönt sich 1340 zum König von Frankreich. Durchsetzen kann er sich aber nicht. Er stirbt 1377, sein ältester Sohn Edward war schon 1376 nach langer Krankheit gestorben. Englands neuer König Richard II. ist bei seiner Krönung erst 10 Jahre alt. Frankreich kann in dieser Phase viele Gebiete zurückerobern.
1386 kommen die Kampfhandlungen zum erliegen. Einen offiziellen Friedensvertrag gibt es ab 1396. In Frankreich gewinnt in den 28 Jahren Pause unter Karl V. wieder an Stärke.
