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Heinrich Heine

Heinrich Heine © Bayerische Staatsbibliothek
Heinrich Heine © Bayerische Staatsbibliothek

Er ist einer der größten Schriftsteller der deutschen Geschichte. Bereits Otto von Bismarck hob ihn auf eine Stufe mit Goethe: Heinrich Heine.

1797 in Düsseldorf geboren, lebte er in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese Zeit war geprägt von Napoleons Koalitionskriegen, dem Wiener Kongress, dem Vormärz und der Deutschen Revolution von 1848. Heine war Teil dieses Reformerkreises. In seiner Dichtung kritisierte er die Politik der Herrscher. Das Besondere: Heine schaffte es Lyrik in einfacher Sprache zu schreiben. So war er für alle Bildungsschichten zugänglich. In Deutschland und Frankreich schrieb er als Journalist für die größten Zeitungen. Für Konservative war er eine richtige Gefahr. 1835 erhält er daher ein Schreibverbot. Vor dieser Zensur flüchtete er bereits vier Jahre zuvor. Heine zog nach Paris. Von dort aus schrieb er weiter über sein Heimatland, das er eigentlich so liebte.

1856 stirbt er nach einer langen Nervenkrankheit, die ihn in seinen letzten Jahren ans Bett fesselte. Gegenwind erhielt Heine nicht nur auf Grund seiner Gedanken. Weil er Jude war ,erlebte er viel Antisemitismus. Das NS-Regime setzte es sich später zum Ziel, Heine aus dem kollektiven Gedächtnis zu löschen. Das gelang nicht. Heute wird Heine international hoch geschätzt. An ihn erinnern heute zahlreiche Denkmäler und die Uni seiner Heimatstadt Düsseldorf ist nach ihm benannt.

Am 17.02.2026 ist der 170. Todestag von Heinrich Heine. 

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